Der Begriff „Entwicklung“ wird seit Jahrzehnten verwendet, um das Verhältnis zwischen den Industriestaaten und den Staaten des Südens, den so genannten Entwicklungsländern, zu beschreiben. Dabei wird Entwicklung überwiegend als Schritt in die richtige Richtung verstanden – als Versprechen für die Armen, Hungernden und Verfolgten für eine Verbesserung ihrer Lebensumstände. Die Ergebnisse nach mehr als 50 Jahren Entwicklung sind aber ernüchternd. Noch immer bestimmen Armut, Hunger und Ungerechtigkeit das Leben von Millionen von Menschen, die Menschenrechte werden missachtet.
Heute wird Entwicklung in Zusammenhang mit dem Einsatz von Gentechnik, Öffnung von Märkten und Intensivierung des Welthandels gestellt. Welche Form von „Entwicklung“ aber bringen diese Strategien – und wem nützen sie letztendlich wirklich?
Die Entwicklungsgruppe möchte das Verständnis von „Entwicklung“ hinterfragen und die Entwicklungsrelevanz verschiedener Themen wie Klimapolitik, Finanzmärkte, Welthandel etc. herausarbeiten.


