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Gruppen-Termine

Alternativen der namibischen Wirtschaftspolitik.

Vortrag

Kategorie:  Wien

Zum 20. Jahrestag der namibischen Unabhängigkeit.

Während der ersten 20 Jahre der Unabhängigkeit hat Namibia versucht, eine liberale, demokratische Verfassung umzusetzen und die Erbschaft der kolonialen Apartheidpolitik abzubauen. Trotz zahlreicher Veränderungen und einer systematischen Erweiterung sozialer Dienste wie z. B. im Bildungs- und Gesundheitswesen aber ist Namibia heute das Land mit der größten Einkommensungleichheit der Welt. Ein wesentlicher Grund hiefür ist, daß sich im Gegensatz zu den politischen die wirtschaftlichen Strukturen kaum verändert haben. Die namibische Regierung hoffte auf Auslandsinvestitionen als Antrieb für Wirtschaftswachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen.

Diese liberale Wirtschaftsstrategie hat die gesetzten Ziele aber nicht erreicht. Wirtschaftpolitische Alternativen schließen eine neue Rolle für den Staat sowie gezielte Umverteilungsmaßnahmen ein, die der Bevölkerungsmehrheit zugute kommen. Eine Transformation des informellen Sektors und ein anderer Umgang mit der „Globalisierung“ sind unumgänglich, um Massenarbeitslosigkeit und Massenarmut in Namibia und dem Südlichen Afrika zu beseitigen.

Anfahrt: U1 bis Taubstummengasse oder 13A Favoritenstraße

VeranstalterIn: SADOCC, Dokumentations- und Kooperationszentrum
Südliches Afrika, http://www.sadocc.at

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