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Gruppen-Termine

Mit Bomben und Granaten - bis zum letzten Afghanen!

Warum der Westen in Afghanistan Krieg führt

Kategorie:  Vorarlberg-gommarsa

Als “Krieg der kollektiven Selbstverteidigung” gegen Al Kaida 2001 begonnen, erfuhr der Afghanistankrieg seither eine Reihe von Rechtfertigungen: Vom Krieg gegen Terror über Befreiung der Afghanen von Taliban und Burka bis zur Etablierung von Demokratie und Menschenrechten. Bilanz: 1.547 tote Westsoldaten - die afghanischen Opfer wurden im Mai 2002 auf 20.000 bis 50.000 Tote geschätzt. Seither fordert der Krieg weitere Opfer. Die westliche neoliberale Wirtschaftsstrategie verschärt Armut und Arbeitslosigkeit und heizt den Krieg weiter an. Die Truppenpräsenz von 120.000 SoldatInnen, die demnächst weiter aufgestockt werden soll, übersteigt schon jetzt jene der UdSSR am Ende ihrer zehnjährigen Besatzung 1989. Peter Strutynski, Politikwissenschaftler und Sprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag, beschreibt Hintergründe und Ziele des westlichen Militärengagements in Afghanistan und thematisiert Möglichkeiten des Widerstands.

VeranstalterIn: Werkstatt Frieden & Solidarität, gemeinsam mit attac gommarsa, EuropaUnion, Kolpinghaus und PaxChristi.

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